FARB TON











Atelier im Dornenhaus
Keramikwerkstatt Friedemann Löber
Ausstellungs- und Veranstaltungshaus
Bernhard-Seitz-Weg 1. 18347 Ahrenshoop
Telefon/Fax 038220-80963 www.dornenhaus.de
2.1.- 8.2. Fr-Mi 11.00 -16.00 Uhr
9.2. – 3. 4. Fr- Mi 11.00 -17.00 Uhr
4. 4. – 31.10. Fr-Mi 10.30 -18 Uhr
1.11. – 23. 12.Fr-Mi 11.00 – 17/16.00 Uhr
26.12.-30.12. tgl. 11.00 – 17.00 Uhr
Dr. Luise Hartmann
Kunsthistorikerin Malerin
Willelm-Barents-Straße 31
18106 Rostock
„Die Natur ist der große Lehrmeister
in der Kunst.“
Paul Klee
1943 am 16. Juli in Hamburg geboren, frühzeitige Förderung ihres bereits erkennbaren Talents im Umgang mit Farben und Formen durch das Elternhaus.
1949 Übersiedlung nach Schwerin, 1953 nach Greifswald., wo sie bereits in einem Kindermalzirkel der Universität aktiv ist.
1962-67 Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in den Fächern Kunsterziehung, Geschichte; Spezialausbildung Malerei bei Malern der Klassischen Moderne: Martin Franz, Wolfgang Frankenstein, Harald Hakenbeck, wo sie im Geiste von Herbert Wegehaupt in der Umsetzung geschauter Realität in eine Bildkomposition geprägt wird.
„Noch war sie Suchende, schaute nach Hans Grundig, Paul Cezanne oder Mark Chagall, aber schon damals überzeugten ihre malerische Frische, die Harmonie der Farben und die Klarheit des Bildaufbaus.“
Lisa Jürß, 2023
1967-71 Aspirantur an der Universität Greifswald, die wegen eines politischen
Prozesses 1968/69 gegen ihren wiss. Betreuer Prof. Günther Regel nicht abgeschlossen werden kann.
1967 Heirat mit dem Dipl. Geologen G. Hartmann, Geburt der Tochter Anne (1972 Sohn Ole).
1971-75 Leiterin des Zentrums für Kultur der Universität Rostock.
1975-80 Hauslehrerin in Nairobi/Kenia, wo ihr Mann im Umweltprogramm der Vereinten Nationen tätig ist.
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1981-87 Aspirantin und Assistentin an der Humboldt-Universität Berlin; dort 1984 Promotion in Kunstgeschichte. Mitarbeit am „Lexikon der Kunst“ und dem Allgemeinen Künstlerlexikon...
1985-90 Mitglied im VBK /DDR.
1988-91 Direktorin der Kunsthalle in Rostock
.
ab 1991 Auftragsarbeiten als Kunstwissenschaftlerin, Designerin und Galeristin.
ab 1997 verstärkte Hinwendung zur Malerei (zunächst Tafelbilder und Wandmalereien.) sowie Pleinairs mit den Malerinnen Lisa Jürß und Lydia Kalt, bekannt als die „Malweiber von Schwaan“.
ab 2004 Realisierung unterschiedlichster Projekte, wie Kinder-Malprojekte, Teilnahme an der Kunstbörse der OZ oder der Aktion „Künstler für Schüler“.
„Am Beginn meiner Malerei steht immer das Erlebnis, etwas, das mich anspricht und beschäftigt….Eine Zeichnung klärt die Komposition auf der Malfläche. Malerei und Zeichnung im Wechsel ringen letztlich um den Ausdruck.“
Luise Hartmann, 2026
Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
1999 Rostock, PwC Deutsche Revision
2000 Rostock, Bernsteinhaus Herloff; Marburg, Galerie Heider
2001 Güstrow, Galerie Angelika Harff
2002 Rostock, Nikolaikirche
2003 Bad Doberan, Galerie Severina; Rostock, Galerie am Alten Markt; Bad Doberan, Doberaner Münster mit Dagmar Haucke-Liebscher
2004 Stralsund, Jacobikirche mit D. Haucke-Liebscher
2005 Rostock, Galerie Klosterformat mit D. Haucke-Liebscher; Norderstedt, Galerie im Rathaus mit D. Haucke-Liebscher und Angelika John
2006 Greifswald, Neues Pommernhus mit D. Haucke-Liebscher und A. John; Quedlinburg, Palais Salfeld mit D. Haucke-Liebscher (Deutsche Stiftung Denkmalschutz); Rönne/Bornholm (DK), Raschs Parkhus mit D. Haucke-Liebscher und A. John; Rostock, Media Speicher und Ingo-Koch-Verlag
2007 Wismar, Baumhaus mit D. Haucke-Liebscher und A. John
2008 Schwerin, Galerie Berger mit Lisa Jürß
2009 Bützow, Krummes Haus
2011 Rostock, Bernsteinhaus Herloff; Bad Doberan; Kreisverwaltung, „Gefunden“ – 10 Künstler aus Deutschland, Polen; Dänemark
2012 Rostock, Kuhtor
2013 Rostock-Warnemünde, Galerie Möller mit Lisa. Jürß und Lydia Kalt als „Schwaaner Malweiber“
2014 Rostock, Kulturhistorisches Museum mit D. Haucke-Liebscher
2016 Rostock, Galerie Auriga; Kunstmuseum Schwaan mit L. Jürß und L.
Kalt als „Schwaaner Malweiber“; Putbus, Kulturstiftung Rügen, Galerie Orangerie Putbus mit D. Haucke–Liebscher und A. John ( 2016 verstorben).
2017 Rostock-Schmarl, ASB-Stadtteil- u. Begegnungszentrum Haus 12
2019 Bützow, Kunsthaus mit Lisa Jürß und Lydia Kalt als „Schwaaner Malweiber“
Baugebundene Arbeiten (Wandbilder) zwischen 1997 und 2017 in Rostock in den Stadtteilen Schmarl, Dierkow, Evershagen, Toitenwinkel und Rostock-Warnemünde sowie in Schwaan.
Dagmar Haucke-Liebscher
Diplom-Designerin für Bau- und Gefäßkeramik
Klaus-Groth-Straße 14
18209 Bad Doberan
„Der einfachste, ärmste und reichste
unter den Werkstoffen
ist der Ton, die Erde,“
Prof. Max Lingner
1944 am 1. 12. in Bütow/ Pommern (heute Bytow/ Polen) geboren; Flucht der Familie wenige Monate später; aufgewachsen in Bad Doberan.
Bereits in der 4./5. Klasse hat Dagmar Haucke die für sie schöpferisch immens bedeutende Begegnung mit der international bekannten Keramikerin und Anerkannten Kunsthandwerkerin Brigitte Ringeling, die vor allem Gefäßkeramik mit künstlerischen, von der Volkskunde geprägten Dekoren schuf und mütterliche Freundin blieb.
1964-66 absolviert sie nach dem Abitur in Kröpelin eine Töpferlehre in der renommierten Werkstatt von Irmfried Liebscher, der von 1950 bis 1962 auch Dozent für Keramik in Wismar und Heiligendamm war.
1966-71 schließt sich folgerichtig das Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Abteilung Bau- und Gefäßgestaltung (bei Prof. Henze und Prof. Kaiser an), das sie als Diplom-Designerin (Mentorin Bärbel Thoelke) abschließt. Hier erlernt sie nach dem Scheibendrehen alles für ihre spätere Arbeit – vom industrieller Gussformung bis hin zum keramischen Formenbau.
1969 Hochzeit mit dem Kunsthandwerker Irmfried Liebscher jun.
1971 kehrt sie zurück in ihre nordische Heimat, nach Bad Doberan, – zur einzigartigen Natur Mecklenburgs, dem sich ständig verändernden Meer und seiner Küstenlandschaft und den roten Backsteinbauten.
1972 wird sie in den VBK (bis 1990) aufgenommen.
1973 eröffnet das Ehepaar Liebscher seine eigene Werkstatt, eine kreativ- schöpferische Zeit beginnt.
1976-90 ist sie mit einem Honorar-Lehrvertrag an der Fachschule für angewandte Kunst Heiligendamm in der Klasse Entwurf tätig.
1991-93 erarbeitet sie künstlerisch-kreative Konzepte für Kinder undJugendliche an der Kunsthalle Rostock.
Seit 1990 ist Dagmar Haucke-Liebscher Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern, im Verband Kunst und Form e. V. Berlin und Mitglied im Bundesverband (BBK) und von
2004-09 Mitglied des Vorstandes des Künstlerbundes MV sowie des Beirates Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop.
Seit 2005 ist sie als Dozentin (Plastische Gestaltung) an der Jugendkunstschule Bad Doberan tätig.
„Ich verforme, modelliere und fügeTeile zu neuen interessanten Lösungen zusammen, um sachlich, einfache und ausdrucksstarke Formkompositionen aus gebauten und gedrehten Körpern zu finden. Für meine Arbeit sind erdige, rotbraune Farbvarianten, blaue und kupfergrüne Glasurmischungen und Strukturen der Oberflächen charakteristisch. Den Ton kombiniere ich gern mit anderen Materialien. Form und Funktion bilden eine Einheit.“
Kunst aus Erde, Wasser und Feuer
Der Grundstoff der Designerin Dagmar Haucke-Liebscher ist Erde. genauer gesagt Ton. Für dieses Material entwickelte sie eine eigene Farbigkeit, wobei der rote Ton ihr besonderes Interesse fand. Und sie knetet, modelliert, schneidet. baut und dreht diesen Werkstoff zu Gefäßen, Platten, Tellern oder zu den verschiedensten baukeramischen Objekten sie Brunnen und Wandgestaltungen. Dabei zeigt sich in den sparsam verwendeten Glasuren, Strukturen, Engobe-Bemalungen oder in den gelegentlichen Ergänzungen aus Holz, Stein oder Metall ein großer Einfallsreichtum. Grundsätzlich aber lässt die Künstlerin das Material und die Spuren seiner Bearbeitung wirken. Sie wählt klare einfache Formen. Maßvolle Proportionen und ein ebensolches Dekor verleihen ihren .Arbeiten Ruhe, ja kraftvolle Größe.
In Dagmar Haucke-Liebschers Werken findet sich , was sie als Quelle ihrer Schaffenskraft benennt die schlichte Schönheit der Landschaft, in der sie zu Hause ist, und die rote Backstein-Architektur, deren Qualitäten ihr im Doberaner Münster vorbildhaft vor Augen stehen: Die wunderbare Farbigkeit, die Disziplin der Formen und deren immer noch überraschende Zweckmäßigkeit sowie das sparsame Dekor. Wenn alle diese Kriterien auch in ihrer Arbeit zusammenkommen, dann erst ist eine solche für sie gelungen.
Dagmar Haucke-Liebscher
Klaus-Groth-Staße 14
18209 Bad Doberan
phone: 038203 62832
VITA
1964 – 66 Abitur und anschließende Töpferlehre
1966 – 71 Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Bau- und Gefäßgestaltung
1971 Abschluss Diplom-Designerin seit 1971 künstlerisch selbstständige Tätigkeit in Bad Doberan
1976 – 90 Lehrauftrag an der Fachschule für angewandte Kunst Heiligendamm
1991 – 93 Erarbeitung künstlerisch kreativer Konzepte für Kinder und Jugendliche im Auftrag des Senates der Hansestadt Rostock, Kunsthalle Rostock
1972 – 90 Mitglied im Verband Bildender Künstler
seit 1990 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern e.V. im BBK, Mitglied im Verband Kunst und Form e.V. Berlin, Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler (BBK)
2004 – 08 Mitglied des Vorstandes des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern e.V. im BBK
2004 – 09 Mitglied des Beirates Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop
seit 2005 Dozentin an der Jugendkunstschule Bad Doberan, Plastische Gestaltung
Dagmar haucke-Liebscher
