ERUPTIV

Zeitraum: 
1. Juni 2019 - 24. August 2019

 

Henning Spitzer             Bildhauer   Maler

 

www.henningspitzer.de

spitzer@web.de

0178-1380504

„Ich glaube an das Vergängliche im Leben und im Moment und das Ewige in der Kunst.“            

                       

 

1971 geboren in Greiz im Vogtland. Aufgewachsen im tristen      Rostocker Neubauviertel Lichtenhagen.

 

1982-1987 als Schüler Besuch der Malklasse von Waldemar Krämer     am Rostocker Konservatorium.

 

1991-1995 Studium Produktdesign an der Fachhochschule         Heiligendamm.      

 

bis 2001 freiberuflich als Designer in Rostock tätig.

 

1994-2001 Intensives Aktstudium und Beginn einer fruchtbaren      Zusammenarbeit bei dem Rostocker Maler Jürgen Weber, tief beeindruckt von dessen                                                                     impulsiver Arbeitsweise und kritischer Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, die dem ihm selbst innewohnenden                Temperament künstlerisch stark entgegenkommt.                   Zahlreiche Zeichnungen – dynamisch, mit vitalem Strich                reflektieren die Suche nach dem Festhalten magischer                        Momente. Angeregt durch die an der Rostocker                        Kunstschule lehrenden Bildhauer Michael Mohns und                   Thomas Jastram wendet er sich zunehmend auch dem                       figürlichen Formen mit Gips, anfänglich auch Glas zu, dabei ebenso getrieben von seiner Suche nach sinnlicher Ausdrucksstärke, Lebendigkeit. Ziel ist nicht die                                                      Nachbildung, sondern der Figur „einen Klang zu                        entlocken".                                                                     

2001-2003  folgt ein Aufbaustudium Bildhauerei bei Prof. Bernd Göbel  an der Burg Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst  und Design Halle/Saale. Henning Spitzers unstillbarer Drang nach künstlerischem Festhalten des sinnlichen, aber flüchtigen Momentes, der inneren und äußeren Bewegung durch expressiv-klüftiges Modellieren bleibt,     verstärkt sich. “Kopfgeburten“ in der Kunst lehnt er zutiefst ab.

 

2005-2010 Mit dem eigenen Atelier Wendenstraße in Rostock erfolgt   der „Sprung ins kalte Wasser“. Schaffung unmittelbarer           lebensgroßer Gipsplastiken nach Modell, beginnende                Hinwendung zur Malerei.

 

2010 Umzug der heute sechsköpfigen Familie nach Güstrow.                                                                                                      

 

Seit 2010 arbeitet der vielseitige Künstler, der ein leidenschaftlicher      Tänzer ist und im Güstrower Domchor singt, in der                     Barlach-Stadt in seinem Atelier im Krönchenhagen 13,                    dem ehemaligen jüdischen Gemeindehaus. Aus der                    starken Neigung  des Bildhauers und Malers zum                        Unmittelbaren entstehen lebensgroße, expressive, stark         strukturierte Figurengruppen und kleine bewegte                     Bronzeplastiken zu den Themen Tanz, Geburt, Tier neben           Porträts, meist großformatigen rauschhaften Stillleben und          Landschaften.                                                         

 

seit 2017  intensive Arbeit an einer Barlach-Statue für die Güstrower  Innenstadt.

 

 

 

AUSSTELLUNGSBIOGRAFIE

REPRESENTATION IN ÖFFENTLICHEN SAMMLUNGEN

 

Kunsthalle Rostock, Schleswig-Holsteinhaus Schwerin, Galerie am Alten Markt

Rostock, Petrikirche Rostock, Wilhelminenhaus Kiel, Kunsthalle Wittenhagen,

Skulpturenparcour Bissee, Galerie Bützow, Kunstscheune Barnstorf, LUFTLINIE

Dornenhaus Ahrenshoop

 

                             

„Die Wirklichkeit ist der Ausgangspunkt für alles. Den Zauber des ersten Sehens festzuhalten, ist mir wichtig. Vergänglichkeit und Wandel der eigenen Wahrnehmung finden in der Rasanz meines Schaffens ihren Ausdruck.

Als Vertreter der Wirklichkeitsnachbildung verlasse ich bei der Arbeit die Sicherheit, jedoch nicht das Motiv, das sich verwandelt in eine neue Harmonie.“