ARMIN RIEGER & WERNER SCHINKO

Zeitraum: 
31. August 2019 - 7. November 2019

ARMIN RIEGER

Keramiker  Maler

 

18279 Lalendorf OT Bergfeld, Kreis Güstrow

 

1949               in Bad Liebenwerda geboren

1966-68         Töpferlehre in Römhild

1968               Gesellenprüfung in Bürgel

1968-70         Arbeit in Velten Dornburg und Ahrenshoop

1970/71         Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee

seit 1974       freiberuflich als Keramiker tätig

1978               Meisterprüfung

1979               Umzug von Berlin nach Mecklenburg und erste eigene

                        Werkstatt in Bergfeld

1980               Heirat mit der Grafikerin Carola Rieger

1990               Mitbegründer des Künstlerbundes M/V im BBK

1994               Gastdozent in Beer-Sheva/ Israel

1995/96         Entwurf und Realisierung des Marktbrunnens in Krakow am See

1983- 95        Organisation der internationalen Keramiksymposien in Bergfeld

 ab 1998        Honorar-Dozent für berufliche Bildung/Keramik

 seit 1990      freier Autor für „Neue Keramik“

seit 1978       Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland

 

Personalausstellungen (Auswahl):

Berlin, Leipzig, Schwerin, Dresden, Hamburg, Arhus (DK), Ahrenshoop,

Zinnowitz

Ausstellungbeteiligungen (Auswahl) in:

 Zagreb/ Jugoslawien 1985, Schweiz 1987, Neuseeland 1988, Portugal 1988, Tallin/Estland 1991, Jaffa/Israel 1992, Silkeborg/ Dänemark 1997, Nida/Litauen 2008, Moskau/Russland 2012

Teilnahme an internationalen Symposien und Pleinairs in:Siklos/HUN 1985, Wald/ CH1987, Römhild und Kassel 1990, IGBK in Güstrow 1992, Kahla 1993, Alt Garz 2000, Nida/LT 2006 bis 2012, 2013 Miechow/PL 2013, St. Petersburg/RUS 2014  Korea

 

 

 

WERNER SCHINKO (1929 - 2016)

 

Grafiker  Maler

 

Kabinettausstellung zum 90. Geburtstag

 

1929               geb. am 4 Oktober im böhmischen Wurzelsdorf im Isergebirge/Böhmen als Sohn eines Schneiders, der die frühzeitige zeichnerische Begabung und Liebe zur Natur des Sohnes fördert

1943               Studiumbeginn an der Staatsfachschule für Schmuckindustrie in Gablonz (heute Jablonec), Fachrichtung Glas- und Porzellanmalerei; der skizzenhafte, lockere und klare Blick fürs Ganze bleibt

1945               Einziehung des Sechzehnjährigen zum Volkssturm

1946              Hilfsarbeit in einer Drechslerei in Wurzelsdorf, Umsiedlung nach Röbel an der Müritz in Mecklenbur, tätig u. A. als Schriftenmaler

1950- 55       Studium an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee (heute Kunsthochschule Berlin-Weißensee) u. A. bei Ernst     Jadzewski, Werner Klemke, einer der namhaftesten Illustratoren seiner Zeit) und Ernst Rudolf Vogenauer; Hinwendung zum Holzschnitt

1954               heiratet Werner Schinko die Lehrerin Hildegard Pfeifer, die wie er aus Böhmen übersiedelte. Aus der Ehe gehen 3 Kinder hervor.

1955               Diplom (Holzschnittfolge zu F. Reuters „Kein Hüsung“) und Rückkehr nach Röbel, seitdem dort freischaffend bis zu seinem Tod als Grafiker tätig

seit 1955        Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR

195 -87          Teilnahme an den 4. bis 10.  Kunstausstellungen der DDR                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

1959 -89       Buchillustrator für den Hinstorff Verlag Rostock von über 100 Büchern, darunter 30 Bände mit niederdeutscher Literatur und zahlreiche Kinder- und Jugendbücher

1986            Ausstellungen und Reisen nach Frankreich und in die Niederlande

1989            erster Studienaufenthalt in der Künstlerkolonie Worpswede

1990             Mitglied des Künstlerbundes Mecklenburg-Vorpommern;                                          Frankreichaufenthalt

nach 1990    Teilnahme an mehreren Studienveranstaltungen in der Künstlerkolonie Worpswede        

1991               Worpswede-Barkenhoff: Arbeit an den Repliken der Barkenhoff- Fresken von Heinrich Vogeler aus den Jahren 1920 - 1926   

1990er Jahre intensives Arbeiten in der Aquarelltechnik

1997               letzte Heftausgabe „Grundschulunterricht“ mit einem Titelbild von Werner Schinko, beginnend mit der ersten Titelgestaltung der                                            Unterstufenzeitschrift 1962

1998            2. Reise nach Italien (Florenz, Siena, Bologna, wohin er bereits 1985  reiste)

1999            Ehrenbrief der Fritz Reuter Gesellschaft für den vergeblichen Anwerbeversuch Werner Schinkos durch die Staatssicherheit in der Vorwendezeit; erneute Reise nach Frankreich (Paris)

2003            Austritt aus dem Künstlerbund

2007            Reise nach Belgien

2010            Der Künstler wird zum Ehrenbürger Röbels ernannt, in der er über 60 Jahre lebte und arbeitete, ernannt.

 

2011         „Pechvogel und Glückskind“ von Hans Fallada mit Illustrationen Werner Schinkos (erschienen 2010) wird  „Buch des Monats“ der Deutschen  Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

2011         Erscheinen der umfangreichen Werkschau „Bilder des Nordens“

2012         Illustrationen zum Buch „Wasserschratz und Tatzenkatze“ von Ottfried Preußler

2016        stirbt der bis zu seinem Tode künstlerisch tätige Maler und Grafiker

 

„Wie kein anderer zeitgenössischer Künstler hat Schinko diese Verbundenheit mit Mecklenburgs Geschichte, Kultur, Menschen, Landschaften und Natur in seinem kaum zu überschauenden Werken unverwechselbaren Stils zum Ausdruck gebracht. Der Norden wäre ärmer, gäbe es diesen Mann nicht´`, konstatierte 2009 der ehemalige Hinstorff-Verleger und Freund Schinkos, Konrad Reich.“(Zitat Katalog 2011, S. 57 WERNER SCINKO, Bilder des Nordens)

 

Einzelaustellungen und -beteiligungen (Auswahl):

 

bis 1989   zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, u. a.in Budapest/Ungarn          1980, Lille/Frankreich, Amsterdam/Niederlande 1986, Linz/Österreich      1988

1990-2000 Plön 1990; Berlin, Hamburg 1991; Worpswede 1992; Osterholz-                          Scharmbeck1993; Ratzeburg, Zislow am Plauer See, Stavenhagen    1994; Neubrandenburg, Schwerin, Klink 1995; Berlin, Neustrelitz 1997;   Lehsten, Teterow, Speck 1998; Neubrandenburg, Berlin 1999;  Osterholz-Scharmbeck 2000

2001         Neubrandenburg, Zentrum Bildende Kunst; Ueckermünde; Grabow, Museum

2002         Friedland, Stadtmuseum; Neubrandenburg, Hotel am Ring; Neustrelitz,  Galerie Neustrelitz; Strasburg/Frankreich, Museum der Stadt; Waren, Müritz-Sparkasse; Röbel, Müritz-Sparkasse; Kreuztal-Buschhütten (NRW), Kunstpraxis; Worpswede, Philine-Vogeler-Haus

2003         Gottin, Gutshaus; Mirow, Johanniskirche; Cottbus, Buchhaus Heron

2004         Jablonec/ Tschechien, Galerie MY; Bollewick, Scheune. Zum 75. Geburtstag; Wismar, Baumhaus

2005         Osterholz-Scharmbeck, Gut Sandbeck

2006         Templin, Multikulturelles Zentrum

2007         Bautzen, Stadtbibliothek

2008         Bad Sülze, Salzmuseum; Berlin, Studio Bildende Kunst Lichtenberg

2009         Ehrung zum 80. Geburtstag 

                 Schwerin, Schleswig-Holstein-Haus; Neubrandenburg, Kunstsammlung;

                 Berlin -Glienicke, Bürgerhaus; Ahrenshoop, Atelier im Dornenhaus

2012         Güstrow, Werkschau in der Galerie Wollhalle

2015         Waren/Müritz, Haus des Gastes

2017         Malchow, Kirche

2018         Leipzig, Universitätsklinikum, Kinderklinik

2019         Röbel, Mühle

 

Ehrungen:

 

1958               Fritz-Reuter-Medaille

1964               Erich-Weinert-Medaille

1968               Fritz-Reuter-Medaille

1979               Fritz-Reuter-Medaille

1999               „Ehrenbrief“ der Fritz Reuter Gesellschaft

2010               Ehrenbürger der Stadt Röbel